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„easi“ – Mach dein Morsediplom

Am Freitag 9.6.17 ab 8 Uhr fanden sich ca. 1.000 Schülerinnen und Schüler der 5. + 6. Klassen an der Opel-Arena ein. Dort bietet der Veranstalter – das Landeskriminalamt – Bereich Suchtprävention – viel Spiel, Spaß und Unterhaltung an.   „easi“ – das bedeutet, die Jugendlichen an sinnvolle Freizeitbeschäftigungen heranzuführen, damit keine Langeweile, keine „dummen Gedanken“ aufkommen. Auch wir vom Deutschen Amateur-Radio-Club – Ortsverband Mainz durften als einer von 40 Vereinen unser Hobby vorstellen.

Christofer und Berthold am Stand des DARC OV-Mainz

[Weitere Fotos von der Veranstaltung]    [AZ-Bericht zur Veranstaltung]

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Mainzer Amateurfunkern gelingen bei Morse-Telegrafie-Wettbewerb 920 Kontakte in alle Welt

Quelle: AZ-Mainz vom 6.6.2017

Beim globalen 24-Stunden-Wettbewerb der Morse-Telegrafie haben die Amateurfunker Zrinko Zibert und Christofer Ludwig (vorne) die elektronischen Morsetasten im Technik-Zelt im Blick. Foto: hbz/Linnemann

MAINZ – (jig). Mit 920 Verbindungen mit Stationen rund um den Erdball erreichte der Mainzer Ortsverband des Deutschen Amateur Radio Clubs beim weltweiten Morse-Telegrafie-Wettbewerb ein zufriedenstellendes Ergebnis. Man lag damit knapp unter der Bilanz 2016, als die Mainzer den fünften Platz unter den deutschen Mitbewerbern einnahmen. Weiterlesen

920 Verbindungen mit Gott-und-der-Welt

Schlag 17 Uhr am Sonntag fand die letzte Funkverbindung ihren Einzug in unser Logbuch. Damit stand am Ende die Zahl 920 auf dem Bildschirm. Mit weit über 250 Ländern und einigen wirlich kurriosen Gegenstellen, dürfen wir uns sicher wieder ganz vorne in der Rangwertung sehen.

Dunkle Wolken lassen schlimmes erahnen. Es war jedoch nur Regen.

Doch bevor wir abbauten können wir ein Resümee über 3 wirklich tolle Tage ziehen. Sicher hat es viel gewittert und auch mal länger geregnet, aber das tat dem Spaß keinen Abbruch. Auffällig viele Besucher kamen nicht nur zum Familien-Grillen am Samstag Abend. Fast immer war Betrieb rund um das Besucherzelt. Mittagessen mit Chili-Con-Carne, Kaffee und Kuchen, Knabbersachen und einer reichen Auswahl an gekühlten Getränken mit und ohne Alkohol sorgten für immer zufriedene Gesichter und nettes Geplauder.

Die Töpfe mit Chili-Con-Carne schmeckten himmlisch. Besonders nach getaner Arbeit und unter freiem Himmel.

Eine Besonderheit erstmals war die Mitnahme des QSL-Büros aus dem Holzturm. Hiervon wurde gut Gebrauch gemacht. An Wolfgangs Wohnwagen standen alle Kisten bereit für eingehende oder ausgehende Funkbestätigungskarten. Bei Regen auch mal drinnen. Das kam gut an und wird auch im Herbst wieder stattfinden.

Zwischendrin immer was los am fahrbaren QSL-Büro.

Eine weitere Bereicherung waren Freunde von Stephan, die für uns ein professionelles Video über unsere Arbeiten an diesem Wochenende drehen wollen. Hierbei kam auch eine Drohne zum Einsatz, die uns immer wieder begleitete. Über das Ergebnis sind wir dann alle sehr gespannt.

Tolle Aufnahmen verspricht der Einsatz einer Drohne, die diverse Aktionen filmte

Die ganze Antennen-Farm hat durchgehalten, nichts wurde umgeweht oder ist abgesoffen. Mit einer 4 Square konnten super Werte erzielt werden. Eine 80m Loop und 3 J-Antennen für 20, 15 und 10 m reichten mit der Leistung an unseren Beam heran. Den hatten wir erstmals auf einem fahrbaren Notfunk-Mast von Rüdiger aus Groß-Gerau stellen dürfen. Eine feine Sache war das. Für den 160m Dipol brauchten wir dann aber auch den gesamten Querschnitt unseres Geländes. Eine 80m Vertikal rundete dann unseren Park ab.

Auch die Station mit Mikrokeyer, zwei Laptops, UMTS und Router lief reibungslos durch. An einem im Besucherzelt aufgestellten abgesetzte Stationsbildschirm konnte sich jeder auf dem Laufenden halten ohne die Operator zu stören.

Der Wohnwagen-Park auf dem Gelände ist dieses Jahr gewachsen.

Mit einer Wohnwagenburg war auch die nächtliche Betreuung gesichert. Hier werden wir im September aber eine andere Standordnung planen. Ja es gibt noch einiges zu verbessern und bis zum Herbst zu optimieren. Wir hatten einen riesen Spaß was man an der Beteiligung gemerkt hatte. Euch allen, die ihr euch eingebracht habt – allen Besuchern die vorbei geschaut haben sage ich im Namen unserer Manschaft ein herzliches Danke!

Wagenburg am Fieldday-Platz

Mit dem Blick auf eine Wohnwagenburg gehe ich heute ins Bett. Die letzten Sonnenstrahlen kitzeln die durchgezogenen Regenwolken. Gott sei Dank stand schon das Meiste an Antennen und Zelten. Freunde von Stephan wollen ein Video über unser Fieldday-Wochenende drehen. Heute begleitete Robert unsere Aktivitäten mit seinen Fotoaparaten. Morgen gibts auch Interviews dazu. Soll ein 20-Minuten Filmchen werden – alle sind gespannt.  Irgendwie waren gefühlt heute auch mehr Leute vor Ort als sonst beim Aufbau. Jeder Handgriff saß und leider auch bei Christofer: Tür zu, Schlüssel steckt. Was ein Spaß als 4 Leute versuchten den Wagen wieder zu öffnen. Was ein Siegesschrei, als die Tür wieder auf ging.

Ja die kleinen Freuden sind es manchmal, die das Funkerleben bereichern.  Da war noch der neue ausfahrbare Mast auf dem Hänger, den man uns von der Gruppe Notfunk aus Groß-Gerau geliehen hatte. Hinstellen, Beam drauf, Abspannung dran. Fertig.  Am Mast eine WLAN Station für Freifunk. Naja das dauerte etwas, aber es lief dann auch.  Dazwischen gabs Worscht und Brötchen, heute auch mal mit Mett und Zwiebeln. Lecker. Erst recht an der frischen Luft. Dazu noch Freibier – ich habe heute Geburtstag (nicht so wichtig).

Nun dann regnetes es doch noch ein wenig. Gestört hatte es nicht wirklich, wir plauderten im Zelt weiter. Ja um 22 Uhr sind alle daheim oder in ihren Schlafkisten. Um 10 Uhr morgen gehts weiter…

Highlights am Fieldday-Wochenende

QSL-Karten – Ein- und Ausgangsfächer stehen zur Verfügung.

Erstmals testen wir, wie es ankommt bei Euch, dass wir die QSL-Kartenvermittlung mit auf das Gelände mitnehmen werden. Das ist die Gelegenheit das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden: Kartenaustausch ohne Treppen steigen zu müssen.

Mini-Fuchsjagd am Sonntag

Unser Peil-Spezialist Kai Pastor, hält am Sonntag ab 14 Uhr eine kleine Schnupperfuchsjagd ab. Kleine Sender werden in der unmittelbaren Umgebung versteckt und müssen mit Peilgeräten gefunden werden. Das verspricht Spaß für Jung und Alt.

Mit MMANA den Fieldday planen

Am Freitag den 26. Mai 2017 lud der Ortsverband Mainz wieder zu seinem monatlichen Vortragsabend ein.  Dieses Mal hatte sich Wolfgang, DF2FQ, angeboten, das Antennensimulationsprogramm MMANA vorzustellen.
Es fanden sich reichlich Interessenten, die wissen wollten, wie sich diese Simulation „anfühlt“. Was kann sie mehr oder weniger im Vergleich zu Alternativen wie EZNEC etc. Darüber konnte Wolfgang Auskunft geben. Mit etwas theoretischer Auffrischung der physikalischen Gesetzte, ging es dann gleich in die Praxis. Wir starteten mit einem einfachen 2 x 20m langen Dipol, der dann in Abhängikeit von Höhe über Grund und möglicher Resonanzpunkte untersucht wurde.

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Fieldday-Vorbesprechung mit guter Beteiligung

Vielleicht lag es auch am Tagungsort, dass sich recht viele OMs zur Planungsrunde des kommenden Telegrafie-Fielddays eingefunden hatten. Es ging nämlich nach getaner Arbeit direkt nach „nebenan“ in das griechiche Restaurant am Sportplatz.

Unter der Leitung von Christofer wurden alle Fragen mit Unterstützung eines Fotos vom Gelände in A0 Größe besprochen und die Standorte der Antennen, Zelte und Wohnwagen festgelegt. Was brauchen wir sonst noch, wer übernimmt welche Vorbereitungen, alles wurde angesprochen. Nun kann der Fieldday kommen. Den Zeitplan findet ihr in Kürze hier auf der Seite bzw. im neuen Holzturmblättche.

Antennen-Team baut ab

Das kann man so oder so lesen, aber in Wirklichkeit haben sich Christofer, DK2CL, Jens, DO8JD und Wolfgang, DF7PN, am Samstagvormittag getroffen, um den längst ausstehenden Antennen-Rückbau durchzuführen. Auf dem Grundstück unseres verstorbenen Mitglieds Frank Elsner in Gonsenheim war noch ein Kurzwellen-Beam sowie ein Dipol zu demontieren und eine 5 Meter lange UKW Antenne einzuholen. Für alles zusammen samt entfernen der innen und außenliegenden Koaxial-Kabel haben wir 3 Stunden benötigt. Naja, ein Abbau geht halt immer schneller.

Hier ein paar Fotos von unserer künstlerischen Darbietung auf der hohen 3 geschossigen alten Villa.

Hoch oben und noch ein steiles Dach.

Beam ist zerlegt, jetzt kommt der Rotor noch ab

Die Ausbeute

TP2CE – Wunschtraum vieler DXpeditionen

Zum Vortrag am Freitag, dem 21.04.2017 von Dieter, DK5PZ, kamen wieder interessierte OMs in den Clubraum der Mainzer Funkamateure. Dieter plauderte zunächst über ein paar Internas zu der 2008 stattgefundenen „Expedition“ zur Amateurfunkgruppe des Europaparlaments in Straßburg. So konnten wir erfahren, dass damals schon strenge Sicherheitsauflagen überwunden werden mussten, damit die Bundeswehr-Amateurfunkgruppe aus Daun dort für 2 Tage an den Stationen mit den Sonderrufzeichen TP2CE und TP3CE funken durften. Aktuell wäre dies undenkbar und ist auch nicht möglich.

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